, Portmann Laura

Monatsübung April 2026 „Oh Schreck!”

Gemeinschaftsübung Samariterverein mit der Jugendgruppe

Einmal im Jahr treffen sich der Samariterverein und die Jugendgruppe zu einer gemeinsamen Übung. Nach der Begrüssung reihen wir uns nach dem Alter auf. So konnte man selbst sehen, wo man mit seinem Alter in der Aufreihung stand. Danach haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt, um schnellstmöglich mit den spannenden und lehrreichen Posten zu beginnen.

Am ersten Posten wiederholten wir zunächst die Theorie zur Reanimation von Erwachsenen. Danach durften wir die Reanimation an einer Reanimationspuppe durchführen. Am zweiten Posten übten wir verschiedene Griffarten, um Patienten und Patientinnen möglichst leicht und rückenschonend zu heben. Wir übten auch das gemeinsame Tragen und Gehen mit dem Tragetuch. Dies erforderte viel Muskelkraft und Zusammenarbeit. Am dritten Posten befassten wir uns mit der Patientenbeurteilung. Zu Beginn lagen auf dem Tisch viele Karten zu diesem Thema. Diese mussten wir selbstständig entsprechend zuordnen. Am Ende entstand ein Modell mit Smilys und den entsprechenden Farben, aus dem man ablesen konnte, wie dringlich ein Patient oder eine Patientin versorgt werden musste. Diese Art der Patientenbeurteilung nennt man auch Triage. Danach übten wir anhand eines Fallbeispiels die Patientenbeurteilung. Beim vierten Posten wiederholten wir zunächst die Theorie zur Reanimation von Babys, Kleinkindern und Kindern. Anschliessend lösten wir ein Rätsel zu den Unterschieden zwischen Kindern und Erwachsenen. Beispielsweise haben Kinder engere Atemwege, benötigen andere Medikamente und haben andere Vitalparameter. Anschliessend durften wir die Reanimation wieder an den Reanimationspuppen üben. Die Aktivmitglieder des Samaritervereins freuten sich sehr darüber, wie viel Wissen die Jugendsamariter bereits mitbrachten und wie tatkräftig sie sich an der Gemeinschaftsübung beteiligten.

Zum Abschluss nach der erfolgreichen gemeinsamen Übung des Samaritervereins und der Jugendgruppe gab es eine leckere Stärkung mit dem Kuchen- und Apérobuffet.

Herzlichen Dank an Andi Hofmann vom OXIL, dass wir die coole Location „HANGAR” nutzen durften!

Text: Laura

Bilder: Mitglieder Samariterverein